Gedankenfetzen

Feb 22

Feb 14

Neigung der Dialektik

Jeder Gedanke, der die Fassade durchschlägt, den notwendigen Schein, die Ideologie, ist immer überspitzt. Die Neigung der Dialektik ins Extreme zu gehen hat heute genau eine Funktion, gegen den unermeßlichen, äußeren Druck standzuhalten.

Adorno. Einführung in die Dialektik. Vorlesung 08.05.1958


Jan 14

Dec 25
“Wo sie den Konflikt in individuelle Regeln zu bannen oder ihm zuvorzukommen sucht, dieses darf gesagt werden, jenes muss expliziert werden, schafft sie nur Merkaufgaben für Streber_innen, die auf diesem Ticket dann Karriere machen.” Quelle: http://outside.blogsport.de/images/otb2_stolzundvorurteil.PDF

Nov 6
“Sie teilt das Schicksal vieler revolutionärer Frauen, die ihrer Zeit voraus waren: Für die Geschichtsschreibung der Arbeiterbewegung war Guttmann zu feministisch, für die Geschichtsschreibung der bürgerlichen Frauenbewegung war sie zu radikal.” http://www.prager-fruehling-magazin.de/de/article/1008

Nov 3

Midnight in Paris <3


Oct 29

Nur Mikolka (2013)

Ich lebe nicht mit euch,
ich kotze in die Gosse,
ich gucke euch nur zu,
ich bin die Mittelklasse.

Du treibst es an
denkst es sei eine Lektion
du peitschst und lachst
weh tut nur der Hohn.

Du fühlst dich gut
in der Umgebung
du fühlst dich stark
kennst keine Vergebung.

Jeder Reim ein Schlag
Jede Sekunde nur Schmerz
Jeder Tag ein Verlust
Jede Zeile Kommerz.

Aus dem Hass gegen mich
ziehst du deinen Wert,
liebst mich, wie du es nicht darfst
liebst mich wie dein totes Pferd.


Oct 24
“Und wenn strenge Monogamie der Gipfel aller Tugend ist, so gebührt die Palme dem Bandwurm, der in jedem seiner 50-200 Proglottiden oder Leibesabschnitte einen vollständigen weiblichen und männlichen Geschlechtsapparat besitzt und seine ganze Lebenszeit damit zubringt, in jedem dieser Abschnitte sich mit sich selbst zu begatten.” Engels, Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats, Peking 1977.

“One of the most popular ways people like to hate teenage girls is to complain about their “insane” crushes on boy band members. Now, let me fucking tell you something: those big dumb crushes are what helps a teenage girl develop her sexuality in a safe environment that she can control. In her world, she can listen to One Direction and hear all these songs about how great she is, and how much these cute non-threatening boys want to make her feel special. Why is this so important? Because no one is pushing them. There’s no fourteen year old boy shoving his clammy hands down your shirt without your consent. These fantasy boys are not convincing a girl to send naked pictures, only to show all their friends and call her a slut. In the fantasy land of boy bands, the girl has all the power. And we need to stop judging them for wanting to escape into that.”

A passage from ‘Why I Fucking Love Teenage Girls (A Personal Essay From An Almost Adult)’ (via kissngluke)

Yeah also where is the uproar that teenage boys are already socialzed to obejctify girls and ignore their consent? So shut the fuck up, double standards.

(via lowoncliches)

(via lotterleben)


Oct 22
anappleaday:

THIS.

anappleaday:

THIS.


Oct 21

stuffmomnevertoldyou:

This UN Women ad campaign uses actual Google autofill searches to illustrate pervasive sexist beliefs about women around the world.

Also reminded of differences between Men, According to Google and Women, According to Google.

(via)

(via heartsthoughtsstuff)


Tugendterror, Vaterland.

chelsealyrik:

Im Angesicht von Rassismus fällt uns nicht viel ein. Von Julia Schramm.

Analyse macht dich frei von dir selbst denn
Kritik ist meine Lebensluft, ich Liebe
und doch nicht, vertrauen in die Blicke des
Terrors hier und jetzt, nicht erwartet werden
von einer Tugend, die doch nur Selbsthass ist.


Oct 10

(via grantelhuber)


Oct 7
“I found when I was a child that if I put the hurt into words, it would go.” Jean Rhys (via theparisreview)

Sep 23
“Offenbar gibt es im Moment der Verschaltung, Verbindung, Assoziation von Elementen zu Netzen – sofort, allmählich oder nach einer Weile – solche bevorzugten Knoten, die immer mehr Energien, Informationen oder Kommunikationen an sich ziehen und somit schließlich ganz unumgehbare Anziehungskraft ausüben.” Peter Gendolla, Wissensprozesse in der Netzwerkgesellschaft, S. 15.

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